Das Baby ist endlich da!

Paul ist da – gesund hat der Kleine am vergangenen Samstag um 7.58 Uhr das Licht der Welt erblickt – 52 cm groß und knapp vier Kilo schwer. Mein Auto – ein Golf – diente als „Storchenmobil“, weil ich Pauls Eltern Melanie und Jonas den Zweitschlüssel am 31. März in den Briefkasten geworfen hatte – für den Notfall. Und dieser war Samstagnacht. In der Aufregung wurde ich verständlicherweise nicht benachrichtigt. Also suche ich am Samstagvormittag mein Gefährt, das ich am Vortag an der Straße abgestellt hatte. Kopfkratzend und mit großen Augen gehe ich am Bordstein auf und ab – dann fällt mir mein Angebot an die Nachbarn ein. Also schreibe ich Jonas eine SMS, bevor ich die Freunde und Helfer in Uniformen anrufe – kurz darauf eine Antwort: „Sorry, haben dein Auto als Not-Babymobil genutzt. Bringe es gegen 14 Uhr zurück!“ Er schreibt vom „unglaublichstem Erlebnis“ seines Lebens, von seiner tapferen Frau, aber auch von traurigen Großeltern, die derzeit den kleinen Paul nur auf Bildern „sooo süß finden“ dürften, da Besuche nicht erlaubt seien. Ich gratuliere und denke an den unaufgeräumten Innenraum meines Autos – überall Kugelschreiber, Schreibblöcke, Kekskrümel auf den Sitzen und die Schlammspuren am Handschuhfach, die von den Gummistiefeln meiner Tochter stammen – echt peinlich. Doch dann muss ich an ihre Geburt denken und mir wird ganz warm ums Herz.

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