Eifersucht: 35-Jähriger soll Frau angezündet haben

Ohne Urteil endete der Prozess gegen einen Man vor dem Amtsgericht Lemgo – der 35-Jährige soll seine Frau mit Benzin besprüht und angezündet hatte, um sie zu entstellen. Das Gericht verwies den Fall wegen seiner Schwere an die nächst höhere Instanz – dem Landgericht Detmold. Dem Angeklagten, der sich zu den Taten nicht äußerte, soll nicht gepasst haben, dass seine Frau einen Führerschein machte, außerdem unterstellte er ihr ein Verhältnis mit dem Fahrlehrer. So soll der Angeklagte im März vergangenen Jahres auch den geparkten Fahrschulwagen angezündet haben. Sein Verteidiger wollte höchstens eine Strafe von zwei Jahren und elf Monaten, weil seinem Mandanten sonst die Abschiebung nach Aserbaidschan droht. Darauf ließ sich der Richter Dr. Florian Hobbeling nicht ein und verwies den Fall ans Detmolder Landgericht. Die Frau, die als Nebenklägerin im Prozess auftritt, hatte die Tat mit schweren Verbrennungen, Narben und einem deformierten Ohr überlebt.

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