Verhaftung: Mutter soll ihre drei Kinder sexuell missbraucht haben

Eine 32-jährige alleinerziehende Mutter ist in Kalletal festgenommen worden. Der Vorwurf: schwerer sexueller Missbrauch ihrer eigenen drei Kinder. Die zwei Söhne und die Tochter sind im Alter von 5, 8 sowie 11 Jahren und derzeit in Obhut des Kreisjugendamtes. Die Frau sitzt seit knapp einer Woche in Untersuchungshaft und schweigt zu den Vorwürfen.

Kölner Polizei gibt Hinweise

Die Polizei in Bielefeld soll durch IT-Auswertungen der Kölner Kollegen Hinweise darauf bekommen haben, dass Kinder in Kalletal sexuell missbraucht werden. Die Beamten sollen bei der Durchsicht von Missbrauchsbildern und -videos im Internet auf die lippische Familie aufmerksam geworden sein. Bereits vergangenen Mittwoch haben Ermittler des Polizeipräsidiums Bielefeld die 32-jährige Frau vorläufig festgenommen. „Es deutet nichts daraufhin, dass dieser aktuelle Fall in Kalletal in Zusammenhang mit dem Lügder Missbrauchsfall oder anderen Fällen steht“, sagt Oberstaatsanwalt Ralf Vetter. Aber kategorisch ausschließen könne er zu jetzigen Zeitpunkt nichts. Der aktuelle Fall habe nach gegenwärtigen Erkenntnissen nicht das Ausmaß des Lügder Missbrauchsfalls. Ob die Mutter ihre Kinder auch zum Missbrauch im Internet angeboten hat, dazu wollte Vetter keine Angaben machen. „Wir stehen erst am Anfang der Ermittlungen“, erklärt der Detmolder Oberstaatsanwalt. Eine polizeiliche Sonderkommission, wie im Fall Lügde, gebe es derzeit nicht.

Aufnahmen sollen eindeutig Missbrauchshandlungen an Kindern zeigen

In der vergangenen Woche waren in der Wohnung der Frau Datenträgerspürhunde im Einsatz, die auch kleinste USB-Sticks aufzuspüren könnten. Die bisher aufgefunden Aufnahmen, ohne die Hilfe der Vierbeiner, zeigten eindeutig Missbrauchshandlungen an den Kindern, heißt es aus dem Umfeld der Dreifach-Mutter.
Am heutigen Dienstag durchsuchten Beamte einer Einsatzhundertschaft nochmals die Wohnung der Familie, um weitere Beweise zu sichern. Unklar ist, ob die Wohnung der Frau der Tatort war bzw. ob die Wohnung der einzige Tatort war. Die Ermittlungen dauern an.
Bild: Symbolfoto

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